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Was bedeuten die Farben auf meiner Route?

Aktualisiert 2026-08-16

Eine Route kann in einer einfachen Farbe gezeichnet sein oder über ihre Länge hinweg eingefärbt, um zu zeigen, wie es sich dort geht. Öffne im Routen-Inspektor den Abschnitt Qualität und wähle, was die Farben messen sollen.

Setze das Häkchen bei In Karte anzeigen, um die Farben auf die Routenlinie zu zeichnen. Der Editor schaltet das für dich ein, damit eine Route schon beim Zeichnen eingefärbt ist.

Die vier Farben

Beide Maße nutzen dieselbe Skala, Grün ist also immer das leichte und Rot immer das schwere Ende.

FarbeOberflächeAnstieg
GrünGuter, befestigter UntergrundUnter 5 %
GelbMittel5 % bis 9 %
OrangeSchlecht9 % bis 14 %
RotRau oder weich14 % und mehr

Der Balken direkt über der Bewertung im Abschnitt „Qualität“ nutzt dieselben Farben. Er zeigt, wie viel der Route in welches Band fällt.

Die Oberfläche beschreibt das Gehen, nicht das Material

Die Einfärbung nach Oberfläche benennt kein Material. Sie bewertet, wie leicht sich der Untergrund begehen lässt — aus den Angaben zu Oberfläche, Ebenheit und Wegequalität in OpenStreetMap. Ein gut gepflegter Schotterweg kann deshalb grüner herauskommen als eine aufgebrochene Asphaltstraße.

Wo ein Weg überhaupt keine Angaben zur Oberfläche trägt, landet er im mittleren Band, statt herauszufallen. Lies Gelb also ebenso sehr als „nicht bekanntermaßen schlecht“ wie als „mittel“.

Anstieg ist Steilheit, nicht Höhe

Der Anstieg färbt nach Steigung, nicht danach, wie hoch du bist. Ein Weg auf 2000 m ist grün, wenn er eben verläuft.

Bergauf und bergab werden gleich behandelt, ein steiles Gefälle ist also genauso rot wie ein steiler Anstieg. Die Steigung wird über rund 30 m Route gemittelt statt zwischen benachbarten Punkten genommen — so malt ein einzelner verrauschter Höhenwert keinen roten Streifen über einen leichten Weg.

Tipp: „Anstieg“ lässt sich erst wählen, wenn die Route Höhendaten hat. Ist es ausgegraut, hat die Route noch keine Höhen.

Wenn die Farben fehlen